Seminare

 

LehrerInnen können die Module auch einzeln als Fortbildung anerkennen lassen (Akkreditierung vom Hessischen Kultusministerium). Die Hessische Qualifizierungsoffensive gewährt unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss, den Qualifizierungsscheck.
Desweiteren kann man zur Zeit beim Bundesministerium für Bildung und Forschung 1 x im Jahr eine Bildungsprämie für Fort- und Weiterbildungen beantragen. Diese Prämie ist abhängig vom Jahreseinkommen und beträgt um die 500,- € im Jahr.

 

Seminare 4. Quartal 2017

 

Samstag, 7. Oktober

 

Traumaadaptierte Tanztherapie (TaTT): Aufbauseminar Teil II

Vertiefend wird auf Übertragung und Gegenübertragung , sowie auf Sekundärtraumatisierung eingegangen. Ebenso werden die 5 Wirkprinzipien nach Hobfoll aufgegriffen.

 

Erika Sander, Tanztherapeutin (BTD), Bachelor of Science in Health Sciences (BSc), Fachberaterin für Psychotraumatologie (DIPT), Ausbilderin (BTD) und Supervisorin (BTD)
Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 - 17.00 Uhr

 

 

Samstag, 21. Oktober

 

Die Bewegungsantriebe und die Antriebsaktionen nach Rudolf von Laban kreativ erfahren über die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft

Unser Bewegungsleben ist u.a. bestimmt von den Bewegungsantrieben und den Antriebsaktionen. Diese hat Rudolf von Laban systematisiert und strukturiert. Als TanztherapeutInnen gilt es die eigenen Bewegungs-Präferenzen zu er-kennen, um so bewusster mit unserem Klientel und ihren Präferenzen arbeiten zu können. Die vier Elemente helfen die Antriebe mit ihren Polen, Intensitäten und Verbindungen kreativ zu erfahren.

 

Erika Kletti-Ranacher
Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 - 17.00 Uhr

 

 

Samstag, 18. November

 

Der Rücken! Ein tanztherapeutischer Zugang zu einem beanspruchten Körperbereich

Unser Rücken befindet sich wie der Name schon sagt auf der Rückseite des Körpers, ist sozusagen im Schatten. An diesem Tag begeben wir uns auf eine spannende Anatomie-Reise, um die Bedeutung des Rückens, seine Halt(ung)- und Aufrichtungsfunktion näher zu beleuchten. Die Verbindungen von Kopf und Becken über die Wirbelsäule, des Schultergürtels, des Kreuzbeins und der Vorder- mit der Rückseite des Torsos nehmen wir in den Blick.

 

Erika Kletti-Ranacher
Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 - 17.00 Uhr

 

 

Samstag, 9. Dezember

 

Die tanztherapeutische Arbeitsweise nach Marian Chace

Wie die tanztherapeutische Methode nach M. Chace aktueller denn je die therapeutische Realität abholt, wird in diesem Seminar u.a. beleuchtet. Bewegung im Hier und Jetzt: Präsenz, verbunden mit wertfreier Achtsamkeit; Resilienz – und Ressourcenunterstützung sind wesentliche Aspekte dieser effektiven Methode. Das genaue Hinschauen auf die Bewegungsqualitäten wird geübt sowie in Leichtigkeit mit dem Bewegungsprozess zu gehen.

 

Erika Kletti-Ranacher
Ort: Gustav-Freytag-Str. 19
Zeit: 10.00 - 17.00 Uhr

 

 

Seminare 1. Quartal 2018

 

Samstag, 13. Januar 2018


Die Besonderheit der Arbeit von Anna Halprin (Tamalpa Life/Art Process®) in der Tanz- und Ausdruckstherapie und die Bartenieff-Fundamentals im bereichernden Vergleich
In diesem Seminar wird das Movement Ritual nach Anna Halprin vorgestellt, außerdem werden wesentliche Elemente des von Anna und Daria Halprin entwickelten Tamalpa Life/Art Process® erfahrbar gemacht. In der Verbindung von Tanzen, Malen und Schreiben, Bewegung und Imagination, können Zugänge zu Körperwissen, individueller und kollektiver Kreativität, sowie eigene Lebensthemen erkundet werden. Am Nachmittag verbinden wir die Bartenieff Fundamentals mit den Prinzipien des Bewegungsrituals und sehen auf die Gemeinsamkeiten.


Regine Lehrer, Tamalpa Practitioner, Tanz- und Körpertherapeutin, Heilprakt. Psychotherapeutin
Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.30 Uhr

 


Samstag, 10. Februar 2018


Die Wurzeln der Authentischen Bewegung: von Mary Whitehouse bis Janet Adler
An diesem Tag schauen wir auf den Beginn der Authentischen Bewegung und wie sie sich bis heute, innerhalb der Tanztherapie, weiterentwickelt hat. Insbesondere die Ansätze von Joan Chodorow, Tina Stromsted und Janet Adler mit ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten sind im Fokus. Und hier die Grundform der Dyadenarbeit von BewegerIn und ZeugIn.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 


Samstag, 10. März 2018


Die Tanztherapie als künstlerische Therapieform mit ihrem Raum für kreative Prozesse
In Zeiten von deutlich kürzeren Klinikaufenthalten bei psychischen Erkrankungen und dem Schwerpunkt der bezahlten Therapien bei verhaltenstherapeutischen Ansätzen, hat die Tanztherapie eine wichtige Stellung. In ihrer ganzheitlichen Vorgehensweise, die die individuelle Befindlichkeit jenseits von Wertungen in den Mittelpunkt stellt, erreicht sie PatientInnen schnell und effektiv. Intuition und künstlerisch-kreative Prozesse unterstützen das Resilienz -und Ressourcenpotential. Die Stufen des kreativen Prozesses in der Tanztherapie sind in diesem Seminar Schwerpunkt.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Gustav-Freytag-Str. 19
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

 

Seminare 2. Quartal 2018

 

Samstag, 14. April 2018


"Morgenübungen – Aufbau der Mitte" nach Fe Reichelt: Atem-Bewegung-Tanz
In diesem Workshop werden die Grundlagen der Atemarbeit nach Fe Reichelt wiederholt und vertieft bzw. weitergeführt. Die von ihr entwickelten Morgen-Übungen stärken die an der Atmung beteiligte Muskulatur und sensibilisieren uns für die Wahrnehmung des Zusammenspiels von Atem und eigener innerer Befindlichkeit (und der Möglichkeit des Wandels). Die Atem-Erfahrung aus den Übungen fließt in den freien Tanz ein.


Annette Backhaus, Tanztherapeutin BTD, Tänzerin

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 


Samstag, 28. April 2018


Vertiefungsseminartag in trauma-adaptierter Tanz- und Ausdruckstherapie (TaTT)
In diesem ersten Seminartag des 3. Bausteins der TaTT – Fortbildungsreihe wird es um die Auseinandersetzung mit Theorien zu Resilienz und Resilienzmodellen gehen, um daraus Interventionsmodelle und Techniken für die Vorgehensweise innerhalb der trauma-adaptierten Tanztherapie zu entwickeln oder abzuleiten. Da das Überzeugungssystem des/der TherapeutIn hierbei eine entscheidende Rolle spielt, wird diese Thematik exploriert werden.


Erika Sander (Tanz-und Ausdruckstherapeutin, Ausbilderin, Supervisorin, Lehrtherapeutin; BTD; Fachberaterin für Psychotraumatologie, D.I.P.T.; MSc.)

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 


Samstag, 12. Mai 2018


Körperbild/Körperschema in Verbindung mit dem inneren und äußeren Raum

In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Körperbild erhält der innere Raum und seine Verbindung zum äußeren Raum eine besondere Bedeutung bzw. Aufmerksamkeit. Der Zusammenhang zum Selbst-Bewusstsein wird erfahren und mit Interventionen für die Arbeit mit unterschiedlichem Klientel verbunden, wie etwa für die Themen Außenwirkung und Grenzsetzung.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 


Samstag, 9. Juni 2018


Trudi Schoop und ihr Beitrag für die Tanztherapie

Wie Trudi Schoop insbesondere durch den direkten Kontakt mit PatientInnen ihre Arbeitsweise und ein eigenes Konzept entwickelt hat, wird an diesem Tag praktisch erfahren. Ihr künstlerischer Gestaltungs-Ansatz eignet sich aber nicht nur für die Arbeit in der Psychiatrie, sondern ist auch für andere KlientInnengruppen geeignet. Die Elemente des Tanzes hat sie im Mittelpunkt ihrer Vorgehensweise.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

Für alle oben genannten Seminare gilt:

Kosten: 85,- €; Grundstufenpreis 75,- €
Diese Seminare gelten als Bausteine zur tanztherapeutischen Grundstufe bzw. Fortbildung mit
jeweils 8 bzw. 12 Unterrichtseinheiten.